Satzung

§1 Name und Sitz des Vereines

Der Verein führt den Namen Black-Forest-Racer e.V. und hat seinen Sitz in Freiburg

Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. mit der Vereinsnummer VR 3016 eingetragen.

Vereinsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Vereinszweck

  1. Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Modellbaus von funkferngesteuerten Automodellen und des Automodell-Rennsports.
  2. Soweit einzelne Modellbausparten bereits durch besondere Organisationen in Deutschland und im Ausland zusammengefasst sind, beabsichtigt der Verein, diese in ihren Aufgaben zu unterstützen und mit ihnen zur allgemeinen Förderung des Modellbaus zusammenzuarbeiten.
  3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
  4. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch Abhaltung von geordneten Sportübungen und Sportveranstaltungen, Ausbildung und Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleitern.
  5. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  6. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  7. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  8. Die Vereinsämter sind Ehrenämter.

§3 Mitgliedschaft

  1. Der Verein besteht aus den
    • ordentlichen Mitgliedern
    • ordentlichen Mitgliedern fördernden Mitgliedern
    • fördernden Mitgliede Ehrenmitgliedern.
  2. Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person werden. Ein schriftlicher Aufnahmeantrag ist unter Angabe des Namens, Geburtsdatums und der Anschrift sowie einer E-mail Adresse an den Vorstand zu richten. Bei minderjährigen und beschränkt geschäftsfähigen ist der Antrag vom gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben der sich damit gleichzeitig gesamtschuldnerisch zur Zahlung der Beiträge und sonstiger Geldforderungen des Vereins verpflichtet.
  3. Mit dem Antrag erkennt der Bewerber für den Fall seiner Aufnahme die Satzung an. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme nach seinem Ermessen. Die Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand bedarf keiner Begründung.
  4. Förderndes Mitglied kann jede natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und die dem Verein angehören will, ohne sich in ihm sportlich zu betätigen. Für die Aufnahme gelten die Regeln über die Aufnahme ordentlicher Mitglieder entsprechend.
  5. Auf Antrag können durch die Mitgliederversammlung mit einer Zweidrittelmehrheit zu Ehrenvorsitzenden oder Ehrenmitgliedern ernannt werden:
    1. Mitglieder, die sich um den Aufbau und die Ziele des Vereines besondere Verdienste erworben haben;
    2. sonstige Personen, die den Verein und seine Ziele besonders gefördert haben auch wenn sie nicht Mitglieder des Vereins sind.

§4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Bestrebungen und Interessen des Vereines nach Kräften zu unterstützen sowie die Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane zu befolgen. Alle Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.
  2. Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes die Einrichtungen des Vereines zu benutzen und an den Veranstaltungen teilzunehmen. Sie haben in der Mitgliederversammlung gleiches Stimmrecht. Eine Übertragung des Stimmrechtes ist nicht zulässig.
  3. Mitglieder sind mit Vollendung des 16. Lebensjahres stimmberechtigt. Jedes Mitglied über 18 Jahre kann in den Vorstand gewählt und zu jedem Ehrenamt berufen werden.
  4. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Die Höhe des Beitrages wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.
  5. Die vereinsinterne Kommunikation findet rechtsmäßig, wenn in der Satzung nicht anders geregelt, ausschließlich in elektronischer Form per E-mail oder über die vereinseigene Internetseite statt.

§5 Beiträge

  1. Der Jahresbeitrag ist mit der Abgabe der Beitrittserklärung zu entrichten.
  2. Der Beitrag ist im Voraus per Bankeinzug zu entrichten. Mitglieder, die den Beitrag über das 1. Quartal des Vereinsjahres hinaus nicht entrichtet haben, werden gemahnt. Wenn vier Wochen nach Absendung der Mahnung der Vereinsbeitrag nicht entrichtet wurde, erfolgt eine zweite Mahnung. Nach zweimaliger erfolgloser Mahnung können Mitglieder auf Beschluss des Vorstandes aus der Mitgliederliste gestrichen werden.
  3. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung des Beitrages befreit.

§6 Erlöschen der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft geht verloren durch
    1. freiwilligen Austritt
    2. freiwilligen Austritt
    3. Ausschluss
    4. Tod
  2. Der freiwillige Austritt kann nur zum Jahresende erfolgen und muss gegenüber dem 1. Vorsitzenden schriftlich bis zum 30. September gemeldet werden.
  3. Mitglieder, die ihren Beitrag trotz zweifacher Mahnung nicht entrichtet haben, können auf Beschluss des Vorstandes unter den Voraussetzungen des §5 Abs. 2 aus der Mitgliederliste gestrichen werden.
  4. Durch Beschluss des Vorstandes kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ausschließungsgründe sind insbesondere:
    1. grobe Verstöße gegen Satzung und Interessen des Vereines, sowie gegen Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane;
    2. unehrenhaftes Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereines;
    3. grobes unsportliches Verhalten.
  5. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung hat er dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern; hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig; sie muss schriftlich und binnen drei Wochen nach Absendung der Entscheidung erfolgen. Die Mitgliederversammlung entscheidet anschließend endgültig mit einer Zwei-Drittel- Mehrheit.
  6. Die Beendigung der Mitgliedschaft enthebt das bisherige Mitglied nicht seiner vor dem Ausscheiden bestandenen Verpflichtungen gegenüber dem Verein, besonders hinsichtlich rückständiger Beiträge bis zum Tag des Ausscheidens. Das ausgeschiedene Mitglied hat keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen. Andere Ansprüche gegen den Verein müssen binnen sechs Monaten nach Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief geltend gemacht und begründet werden.

§7 Vereinsorgane

Organe des Vereines sind

  1. der Vorstand;
  2. die ordentliche Mitgliederversammlung.

§8 Vorstand

  1. Der Vorstand setzt sich zusammen aus
    1. dem 1. Vorsitzenden;
    2. dem 2. Vorsitzenden;
    3. dem Teamleiter;
    4. dem Schriftführer;
    5. dem Kassenwart.
  2. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereines nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der Vorstand ordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen; er ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Der Vorstand kann eine Geschäftsordnung, eine Finanzordnung, eine Ordnung für die Benutzung der Sportstätten sowie ggf. weitere Ordnungen erlassen. Über seine Tätigkeit hat der Vorstand der Mitgliederversammlung zu berichten.
  3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes ist zulässig. Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.

§9 Geschäftsbereich des Vorstands

  1. Der 1. Vorsitzende und der Kassenwart sind gemeinsam geschäftsführende Vorstände. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich in allen Vereinsangelegenheiten (§26 Abs. 2 BGB), soweit erforderlich nach Maßgabe der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Intern geht das Vertretungsrecht des 1. Vorsitzenden vor. Bei Verhinderung in der Vereinsführung des 1. Vorsitzenden wird er vom 2. Vorsitzenden vertreten.
  2. Die Vertretungsmacht des geschäftsführenden Vorstandes wird insofern beschränkt, als diejenigen Rechtshandlungen und Urkunden, welche den Verein vermögensrechtlich zu Leistungen von mehr als EUR 500,- für den Einzelfall verpflichten, unter dem Namen des Vereines nicht nur von den geschäftsführenden Vorsitzenden, sondern auch von dem Schriftführer und dem Kassenwart zu unterzeichnen sind.

§10 Beschlussfassung des Vorstandes

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen sind und mindestens 3/5 der Mitglieder anwesend ist. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit soll verhandelt werden bis ein eindeutiges Abstimmungsergebnis vorliegt.

§11 Ordentliche Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung sollte jährlich im ersten Quartal des Vereinsjahres stattfinden. Die Einberufung muss mindestens zwei Wochen vor dem Termin der Versammlung unter Angabe des Versammlungsortes und des Versammlungsdatums schriftlich per Brief oder in elektronischer Form per E-Mail erfolgen und die vom Vorstand festzusetzende Tagesordnung enthalten.
  2. Anträge auf Satzungsänderung müssen unter Benennung der abzuändernden Vorschrift im Wortlaut mitgeteilt werden.

§12 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung beschließt über
    1. Satzungsänderungen;
    2. Festsetzung der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge;
    3. Entlastung des Vorstandes;
    4. Neuwahl des Vorstandes;
    5. Anträge des Vorstandes und der Mitglieder;
    6. Auflösung des Vereines.
  2. Die Mitgliederversammlung nimmt den Geschäfts-, und Kassenbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr entgegen und behandelt eingegangene Anträge. Ferner wählt die Mitgliederversammlung zwei Kassenprüfer für die Dauer eines Jahres. Ebenfalls entscheidet die Mitgliederversammlung über die Genehmigung des vorläufigen Haushaltsplanes sowie ggf. über die Einrichtung von Abteilungen und deren Leitung.
  3. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter geleitet.
  4. Die Mitgliederversammlung beschließt, wenn durch die Satzung nicht anders gefordert, mit einfacher Stimmenmehrheit ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit ist eine Wiederholung der Abstimmung erforderlich. Ergibt auch diese eine Stimmengleichheit, so entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, im Falle dessen Verhinderung die des (der) stellvertretenden Vorsitzenden, im Falle dessen (deren) Verhinderung, die des Versammlungsleiters.
  5. Bei Beschlüssen über die Änderung der Satzung ist eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen der anwesenden Mitglieder erforderlich, bei einem Beschluss über die Auflösung des Vereins ist eine Stimmenmehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder erforderlich.
  6. Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
  7. Stimmberechtigt sind nur Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen. In Vorstandsämter gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  8. Abstimmungen sind offen. Geheime (schriftliche) Abstimmungen erfolgen nur, wenn ein Drittel der anwesenden Mitglieder dies verlangt.

§13 Anträge

  1. Anträge an die Mitgliederversammlung aus der Reihe der Mitglieder sind mindestens eine Woche vor Zusammentritt der ordentlichen Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich mit kurzer Begründung einzureichen.
  2. Über Anträge auf Satzungsänderung kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese 6 Wochen vor der Mitgliederversammlung beim 1. Vorsitzenden des Vereines eingegangen und in der Einladung als Tagesordnungspunkt mitgeteilt worden sind.

§14 Ernennung von Ehrenmitgliedern

Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt auf Lebenszeit; sie bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder der Mitgliederversammlung.

§15 Kassenprüfer

  1. Die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von einem Jahr zu wählenden zwei Kassenprüfer dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes sein. Wiederwahl ist zulässig.
  2. Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereines einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Vorsitzenden und der übrigen Vorstandsmitglieder.

§16 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der Vorstand kann aufgrund eines Vorstandbeschlusses außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Auf schriftliches Verlangen von mindestens einem Drittel aller Mitglieder muss der Vorstand unter Angabe der vorgeschlagenen Tagesordnung eine Mitgliederversammlung einberufen. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Bestimmungen über die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.

§17 Haftpflicht

Für die aus dem Betrieb des Vereines entstehenden Schäden und Sachverluste auf den Übungsstätten und in den Räumen des Vereins haftet der Verein den Mitgliedern gegenüber nicht.

§18 Unwirksamkeit eines Satzungsparagraphen

Falls ein Paragraph der Satzung unwirksam ist oder für ungültig erklärt wird, bleibt der Rest der Satzung davon unberührt.

§19 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereines kann nur von einer satzungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung unter Einhaltung der Regeln des §12 beschlossen werden.
  2. Für den Fall der Auflösung des Vereines werden die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes zu Liquidatoren ernannt. Zur Beschlussfassung der Liquidatoren ist Einstimmigkeit erforderlich. Rechte und Pflichten der Liquidatoren bestimmen sich im Übrigen nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches über die Liquidatoren (§§47 ff. BGB).
  3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereines oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereines an die Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§20 Inkrafttreten der Satzung

Vorstehende Satzung tritt mit ihrer Annahme durch die ordentliche Mitgliederversammlung vom 25. Februar 2012 in Kraft.

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